CO2-Rechner der WALTHER Faltbox Group

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Umweltvorteile sichtbar machen

Mit unserem CO2e-Rechner lassen sich die potenziellen CO2e-Einsparungen einer Umstellung auf Mehrweg-Faltboxen konkret berechnen und vergleichen.

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CO2-Rechner für Verpackungen:
Mehrweg vs. Einweg im Vergleich

Einwegverpackungen verursachen entlang der Lieferkette CO2-Emissionen, insbesondere durch den wiederkehrenden Materialeinsatz und die anschließende Entsorgung. In vielen logistischen Anwendungen besteht daher Potenzial, Emissionen durch alternative Verpackungslösungen zu reduzieren.

Mehrwegsysteme können hierzu einen Beitrag leisten. Durch ihre wiederholte Nutzung, ihre Transporteffizienz und die Rückführung in den Wertstoffkreislauf lassen sich Emissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg beeinflussen.

 

Unser CO2-Rechner dient dazu, die Emissionen von Mehrweg- und Einwegverpackungen auf Basis praxisnaher Annahmen vergleichbar darzustellen. Er unterstützt dabei, ein besseres Verständnis für relevante Einflussfaktoren zu entwickeln und mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren.

Ergebnis

Gesamtemissionen in kg CO₂e
Einweg
Mehrweg
CO₂e-Einsparung
Produktleben einer Verpackung: Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Nutzung und Recycling im Kreislauf

Was berechnet der CO2-Rechner?

Unser CO2-Rechner vergleicht die Treibhausgasemissionen von Mehrweg- und Einwegverpackungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus: Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Nutzung sowie Entsorgung bzw. Recycling. Als Referenz für Mehrwegverpackungen werden unsere Mehrweg-Faltboxen aus Kunststoff (100 % Neumaterial oder mit Rezyklatanteil) in unterschiedlichen Größen herangezogen. Für Einwegverpackungen werden Pappkartons mit vergleichbarer Traglast und vergleichbaren Abmessungen angenommen. Die Berechnung basiert auf CO2-Äquivalenten (CO2e). Das bedeutet, dass neben Kohlendioxid auch weitere Treibhausgase in aggregierter Form berücksichtigt werden.

 

In die Berechnung werden unter anderem folgende Faktoren einbezogen:

  • Materialeinsatz: Emissionen aus der Rohstoffgewinnung und Herstellung der Verpackung
  • Transport: Emissionen entlang der definierten Transportstrecken unter Berücksichtigung, dass Auslieferungs- und Entsorgungsdistanzen bei Einwegverpackungen in der Praxis häufig geringer ausfallen können
  • Nutzungsdauer: 200 Umläufe bei unseren Mehrweg-Faltboxen im Vergleich zur einmaligen Nutzung der Einwegkartonagen
  • End-of-Life: Annahme von 100 % stofflichem Recycling bei unseren Mehrweg-Faltboxen sowie ca. 90 % stofflichem und 10 % energetischem Recycling bei Einwegkartonagen
Mehrweg-Faltbox in drei Zuständen: aufgeklappt, beim Falten und zusammengefaltet zur Volumenreduzierung im Transport

Wie sind die Ergebnisse des CO2-Rechners zu verstehen?

Die Ergebnisse stellen eine auf Annahmen basierte Vergleichsrechnung dar. Sie zeigen, wie sich zentrale Einflussgrößen auf die CO2-Bilanz von Mehrweg- und Einwegverpackungen auswirken und machen Unterschiede zwischen den Verpackungssystemen greifbar. Je nach Anwendungsszenario können die Ergebnisse variieren.

 

Ein zentraler Zusammenhang wird dabei besonders deutlich: Mehrweg-Ladungsträger bieten grundsätzlich Vorteile, da sich die einmaligen Emissionen aus Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport und Recycling auf viele Umläufe verteilen. Bei Einwegverpackungen fallen diese Emissionen hingegen für jede Nutzung erneut an. Dadurch können sie in vielen Anwendungen eine geringere CO₂-Bilanz pro Nutzung erreichen. Unsere Faltboxen sind bei sachgerechter Verwendung auf rund 200 Umläufe ausgelegt. Bei sorgfältigem Umgang sind in der Praxis häufig deutlich mehr Umläufe möglich. Mit steigender Anzahl an Umläufen verteilen sich die einmaligen Emissionen auf mehrere Einsätze, wodurch die Emissionen pro Umlauf sinken und der Emissionsvorteil gegenüber Einwegverpackungen entsprechend größer wird. 

 

Gleichzeitig entstehen bei Mehrwegsystemen durch die Rückführung leerer Verpackungen zusätzliche Transportemissionen – ein Effekt, der bei Einwegverpackungen nicht anfällt. Mit zunehmender Transportdistanz reduziert sich dadurch die CO2-Einsparung von Mehrweg-Ladungsträgern gegenüber Einwegverpackungen. Dieser Nachteil lässt sich jedoch reduzieren, etwa durch volumenreduzierbare Lösungen wie unsere Faltboxen oder durch effizient organisierte Poolsysteme.

Beispielrechnung im CO₂-Rechner: Vergleich von Mehrweg-Faltbox und Einwegkartons mit CO₂e-Einsparung

Beispielszenario

Für ein beispielhaftes Anwendungsszenario wird die Faltbox 6432 NG (600 × 400 × 320 mm) aus 100 % Neumaterial betrachtet. Auf Basis von 200 Umläufen wird sie mit 200 vergleichbaren Einwegkartons gegenübergestellt, die jeweils nur einmal genutzt werden. Als Transportdistanz werden 880 km pro Umlauf angenommen – dies entspricht in etwa der maximalen Nord-Süd-Ausdehnung Deutschlands und bildet damit eine Langstreckenanwendung ab.

 

Ergebnis:

Bei Einwegverpackungen entstehen für 200 Nutzungen Emissionen von rund 283 kg CO2e. Beim Einsatz einer Mehrweg-Faltbox über den gleichen Nutzungszeitraum liegen die Emissionen bei rund 87 kg CO2e. Im Vergleich zur Einwegverpackung ergibt sich eine CO2-Einsparung von rund 69,4 % über den gleichen Nutzungszeitraum.

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