Hochschulprojekt wird zur Marktinnovation

Aus dem Lager direkt auf die Verkaufsfläche

 

WALTHER Faltsysteme hat mit dem Fast-Fashion-Container eine innovative Lösung für die schnelllebige Filiallogistik der Fashionbranche auf den Markt gebracht. In den roll- und verschließbaren Behältern mit den Außenmaßen 800 x 600 x 1730 mm ist die Kleidung vor Regen und anderen Umwelteinflüssen sowie Einsichtnahme geschützt. Des Weiteren gewährleistet die Mehrweg-Transportlösung für Hänge- und Liegeware dank RFID-Code und Barcode-Label die Rückverfolgbarkeit der Warenwege. Die Idee zum Fast-Fashion-Container entstand in enger Zusammenarbeit bei einem Hochschulprojekt der Hochschule Niederrhein.

 

Projekt der Hochschule Niederrhein

 

Ziel des Hochschulprojekts war es, eine smarte und nachhaltige Transportlösung im Bereich Fashionlogistik zu entwickeln. Unter industrienahen Bedingungen hatten interdisziplinär zusammengestellte Projektgruppen aus dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik die Aufgabe, die Verpackungslösung zu designen und einen Businessplan zu erstellen. Dabei war eine besondere Herausforderung die ideale Kombination der Kunststoffbauteile für die Studierenden zu finden und den Herstellungsprozess zu bestimmen. „WALTHER Faltsysteme zeigte großes Interesse an uns Studierenden und unserer Arbeit. Bei Fragen standen uns Oliver van Neerven als Projektmanager und Thomas Walther als Geschäftsführer jederzeit zur Seite“, erklärt Projektleiterin Greta Salewski.

Basierend auf den Entwürfen der Studenten entwickelte der Spezialist für faltbare Mehrweg-Transportverpackungen den Prototypen weiter. Dann machte WALTHER das Produkt marktfähig. „Das war unsere erste Produktentwicklung bei einem Hochschulprojekt mit der Hochschule Niederrhein. Hauptsächlich betreuen wir gemeinsam Praktikanten, Bachelor- oder Masterarbeiten bei uns im Unternehmen“, so Oliver van Neerven, Projektmanager bei WALTHER Faltsysteme. „Besonderen Mehrwert hatte für uns der methodisch ausgearbeitete Businessplan der Studierenden, der das Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.“

 

Das Ergebnis spricht für sich

 

Bestehend aus einer Palette mit Rollen, dem Faltring und einem Deckel bietet der Fast-Fashion-Container ein Nutzvolumen von 615 Litern auf einer Grundfläche von 800 x 600 mm. Außerdem ist die Mehrweg-Transportlösung aus Kunststoff standardmäßig mit einer Kleiderstange für Hängeware ausgestattet. Außerdem ist eine weitere Umverpackung für die Kleidungsstücke dank der verschließbaren Tür der Transportlösung obsolet. Umständliches Entpacken und Aufbereiten der Kleidung in der Filiale entfällt. Leichtgängige und geräuscharme Rollen ermöglichen ein einfaches Handling und den schnellen Transport ohne zusätzliche Ladehilfsmittel. Durch individuelle Farbgestaltung im Corporate Design wird der Faltring zur Werbefläche. Das ansprechende Design und die vier Lenkrollen ermöglichen ein einfaches Handling des Fast-Fashion-Containers selbst auf beengten Verkaufsflächen. Darüber hinaus ist die Lösung auch für den Transport von Kleidung in der Umzugslogistik oder als mobile Garderobe bei Events einsetzbar. Optional ist der Behälter beispielsweise für besonders umfangreiche Warensendungen auch im Grundmaß 1200 x 800 mm verfügbar.

 

Funktion

 

WALTHER Faltsysteme hat mit dem Fast-Fashion-Container eine innovative Lösung für die schnelllebige Filiallogistik der Fashionbranche auf den Markt gebracht. Außerdem ist eine weitere Umverpackung für die Kleidungsstücke dank der verschließbaren Tür der Transportlösung obsolet.

 

Für den Rücktransport des Behälters sind die Paletten (mit Rollen) und die Deckel (mit Kleiderstange) im Wechsel übereinander stapelbar. Die Ringe lassen sich zusammenfalten und in einem aufgebauten Fast-Fashion-Container hintereinander lagern. Das Ergebnis ist eine Reduzierung des Gesamtvolumens um bis zu 60 Prozent. „Aus unserem Expertenwissen und den Anregungen der Studenten  von dem Hochschulprojekt aus dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik ist mit dem Fast-Fashion-Container ein Behälter entstanden, der passgenau auf die Anforderungen in der Fashionlogistik zugeschnitten ist“, so Oliver van Neerven. Ferner sind die Paletten (mit Rollen) und die Deckel (mit Kleiderstange) im Wechsel für den Rücktransport übereinander stapelbar.